7 Tipps für die Wohnungsbesichtigung – so bekommst du garantiert fast jede Wohnung!

So klappt’s mit der Traumwohnung, und zwar auch in super begehrten Großstädten. Vermieter und Makler haben mir erzählt, worauf sie wirklich Wert bei der Mieterauswahl legen. Spoiler: Vergiss alles, was du bisher an Tipps gelesen hast. Natürlich habe ich die Tipps alle selbst ausprobiert – und für gut befunden: Wir haben eine tolle Altbauwohnung in Mainz direkt am Rhein klargemacht. Inklusive hohen Decken mit Stuck, weißen Flügeltüren, Parkett, zwei Balkonen und zusätzlichem Gäste-WC. Bitte sehr, die Tipps von SoHappySaveUp!

 

1. Stil ist die allererste Voraussetzung

Vor allem, wenn du dich für eine sehr begehrte Wohnung beworben hast, wirst du sehr viele Mitbewerber haben. Ob zentrale Lage, guter Preis, Mega-Aussicht oder alles zusammen: deine Konkurrenz schläft ganz bestimmt nicht. Wichtig daher: Zeige dich wie immer – von deiner besten Seite. Pünktlich, höflich, gepflegt und etwas besser als normal angezogen.

 

2. Schätze das Eigentum des Vermieters

Ob der Vermieter selbst die Wohnung zeigt oder ein Makler (den der Vermieter teuer bezahlt): Du bist, auch wenn du eine hohe Miete zahlen musst, nur Gast in der Wohnung. Niemand möchte in seinem Eigentum einen Menschen, der bereits bei der Wohnungsbesichtigung negativ auffällt. In jedem Fall fragen, ob du die Schuhe ausziehen sollst – das gilt vor allem bei nassem Wetter und wenn du (als Frau) spitze Absätze trägst. Bei Gegenständen, die fest in der Wohnung installiert sind und mitvermietet werden sollen (zum Beispiel die Küche), solltest du nicht gleich damit herausplatzen, dass die gleich erst einmal raus muss, sobald du einziehst.

 

3. Achte den Besitz des Mieters

Diesen Fehler machen viele. In den wirklich guten Wohnungen gibt es kaum Leerstand – Besichtigungen finden meist dann statt, wenn die Vormieter noch dort wohnen. Sowohl für die Interessenten kann es unangenehm sein, vor allem aber für die Noch-Mieter ist es eine intime Situation, wenn im 20-Minuten-Takt wildfremde Menschen durch die privaten Räume geführt werden. Ist doch klar, dass du die Privatsphäre der Mieter respektierst. Du gehst nicht mit Schuhen über den weißen Teppich im Bad und du öffnest keine Schränke ungefragt. Dieser Punkt ist auch für Makler und Vermieter in vielen Fällen ausschlaggebend, ob du den Zuschlag bekommst oder nicht. Denke immer dran: die formalen Voraussetzungen (ausreichend Einkommen usw.) erfüllen viele – du musst mehr bieten!

 

4. Für den Vermieter wirklich wichtig: Passt du zur Hausgemeinschaft?

Ein gutes Verhältnis zwischen den einzelnen Hausparteien und ein harmonisches Miteinander zwischen den Nachbarn – das ist sehr vielen Vermietern sehr wichtig. Es geht nicht darum, ein kommunenähnliches Wohnprojekt zu starten – du wirst aber sehr viele Pluspunkte sammeln, wenn du dich bei der Wohnungsbesichtigung für deine Nachbarn interessierst und fragst, wer sie sind, was sie machen. Das kommt einfach richtig gut und ist sehr viel mehr wert als eine 1a-Schufa.

 

5. „Eine Nacht darüber schlafen“

Kein seriöser Vermieter wird noch im Gespräch eine endgültige Entscheidung von dir verlangen bzw. sich noch am selben Tag entscheiden. Du brauchst dich daher nicht hingerissen zu fühlen, gleich eine Zusage zu machen – das wird niemand von dir erwarten.

 

6. Interesse zeigen, Interesse zeigen, Interesse zeigen

Du lässt bei der Besichtigung keinen Zweifel daran, dass du es wirklich ernst meinst und dass du begeistert bist. Je weniger du das spielen musst, sondern wirklich begeistert bist, desto authentischer kommt das natürlich rüber. Nach der Besichtigung: eine kurze Nachricht schicken, dass es dir sehr gefallen hat und dass du dich zeitnah melden wirst. Am nächsten Tag am besten per Mail zusagen und betonen, dass es dich sehr freuen würde, wenn es klappt. Zwei Tage später telefonisch nachhaken. Auch wenn dir das nervig erscheint – wenn der Vermieter/Makler einen guten Eindruck von dir hat und wirklich merkt, dass du es ernst meinst, stehen deine Chancen verdammt gut!

 

7. Und noch ein Tipp für Profis: vorab Gesprächsstoff für Smalltalk recherchieren

Ein Extra-Tipp fürs i-Tüpfelchen auf deiner guten Präsentation: Du informierst dich vor der Besichtigung vor allem über XING, LinkedIn und Facebook über Hobbies, Vita und vielleicht sogar gemeinsame Kontakte zwischen dir und dem Vermieter/Makler. Die gemeinsame Vorliebe für Italien, derselbe Geburts- oder Studienort und „Woher kennen Sie eigentlich Sebastian Müller?“ – das verbindet.

Viel Erfolg, du schaffst das!

PS: Unsere Wohnung haben wir ganz normal über ImmoScout gefunden – aus meiner Sicht neben Hinweisen von lieben Bekannten immer noch die beste Quelle.

 

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