Diese 7 Dinge solltest du erledigt haben, bevor du 30 wirst (später geht auch noch)

Bei mir ist die große Drei schon eine ganze Weile her, ich gehe schon auf die große Vier zu! Das ist aber gar nicht tragisch – ganz im Gegenteil. Ich bin da völlig gelassen, habe ich doch im vergangenen Jahrzehnt die Weichen gestellt, um heute sagen zu können, dass mein Leben, so wie es ist, perfekt ist. Für viele, und das war sie auch für mich, ist die dreißig eine Art Meilenstein – mit dreißig ist man endgültig erwachsen. Man steht mit beiden Beinen im Job, führt meist eine ernsthafte Beziehung und denkt über die nächsten Schritte nach. Eine große Reise? Hochzeit, Kinder, ein Haus? Oder was ganz Anderes? Welche finanziellen Schritte muss ich in meinen Zwanzigern gehen, um all das zu erreichen? Um glücklich und unabhängig zu werden?

Welche sieben wichtigen finanziellen Entscheidungen ich in meinen Zwanzigern getroffen habe, die mich dahin geführt haben, wo ich jetzt stehe, verrate ich dir hier.

 

1. Finde deine Leidenschaft

… und mache sie zu deinem Job! Ja, genau, das hast du richtig gehört. Ich hatte einen Job, den ich mochte. Ich war Banker in Luxemburg. Aber so richtig glücklich war ich damit nicht. Und von Leidenschaft war da auch keine Rede. Der Job hat mir ordentlich Geld gebracht, aber ich war jung genug sagen zu können, das will ich definitiv NICHT den Rest meines Lebens machen, sondern ich möchte wirklich herausfinden, was mir Spaß macht und das zu meinem Beruf machen. Sich also einen Job suchen, der wirklich zu einem passt, ist für mich der Schlüssel zum Erfolg in den 30ern! Ganz mutig sein, sein eigenes Ding machen (Start-up, Blog & Co.) – das lässt sich oft gut aufbauen, wenn man noch einen anderen Job mit regelmäßigem Einkommen hat. Mach dein Ding!

 

2. Höre auf, dich zu vergleichen

Jedes Leben läuft anders. Dennoch sind wir in dieser Leistungsgesellschaft darauf getrimmt, uns ständig zu vergleichen. Meine Erfahrung ist, dass weniger vergleichen und viel mehr sich selbst vertrauen und sein eigenes Ding machen, langfristig zu Erfolg führt. Glaub an dich, dein Potenzial und deine Ideen. Vor einiger Zeit saß ich in einem Bewerbungsgespräch. Während des Gesprächs sagte der Abteilungsleiter zu mir: „Ich bin fast 15 Jahre älter als Sie. So einen Lebenslauf wie Sie hätte ich auch gerne.“

Das war mir bis dato gar nicht bewusst, was ich schon alles geschafft habe.

Also: Glaube an dich, du hast schon ganz andere Sachen geschafft!

 

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3. Übernimm Verantwortung für alles, was du machst

Ob du einen Fehler im Job gemacht hast, ob du dich mit einer Geldanlage verzockt hast oder einen anderen Menschen zu hart verurteilt hast: Übernimm Verantwortung dafür. Sag, dass du einen Fehler gemacht hast, entschuldige dich bei anderen, gesteh dir ein, dass du daneben lagst. Damit zeigst du große Stärke und hast zugleich immer die Fäden in der Hand: Du entscheidest, was läuft – auch, wenn es mal schiefgelaufen ist.

 

4. Bau dir dein Netzwerk auf und pflege es

Eine meiner Arbeitsstellen habe ich bekommen, weil ich meinen künftigen Chef auf einem Kongress kennengelernt habe. Wir hatten ein intensives (fachliches) Gespräch. Als ich Monate später zufällig über eine Stellenanzeige gestolpert bin, war mir klar, dass es nicht einfach wird, den Job zu bekommen – ich wusste aber, dass unsere Begegnung dem nicht im Wege stehen würde. Den Job habe ich bekommen.

Die große Gelegenheit in Form einer wichtigen Kontaktperson (muss ja nicht nur für den nächsten Job sein) kann natürlich auch in der Kneipe am Nachbartisch sitzen. Denke also immer an deine Visitenkarten, auch wenn du nur ganz privat unterwegs bist.

 

5. Schließe keine Kleinkredite ab! Falls du schon welche hast, zahle deine Schulden so schnell wie möglich zurück

Ich habe mir mit Anfang zwanzig ein neues Cabrio gekauft und bar bezahlt. Vom Ersparten, von meinem Azubi-Geld und von Gewinnen aus meinen Aktiengeschäften. Hätte ich das Geld nicht gehabt, ich hätte meine alte Karre weitergefahren, bis sie auseinandergefallen wäre. Gerade ein Auto verliert sehr schnell an Wert, eine kreditfinanzierte Reise würde noch schneller in Vergessenheit geraten – aber die Rate muss Monat für Monat gezahlt werden – auch wenn vielleicht der Job einmal für kurze Zeit weg ist oder aus anderen Gründen die Lage eng ist. Keine gute Idee daher. Kredite grundsätzlich nur für Immobilien und große betriebliche Investitionen aufnehmen! Falls es Schulden aus alten Krediten gibt, versuche diese unbedingt möglichst schnell abzuzahlen, damit du endlich wieder Luft hast für neue Schritte.

 

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6. Spare, aber richtig

Die Mischung macht’s. Ich parke Geld, auf das ich jederzeit zugreifen kann und muss, auf einem Tagesgeldkonto – online sind derzeit (Stand: Anfang Juni 2017) immerhin 0,8 % Zinsen drin – zum Vergleich: bei der Hausbank bekommst du wahrscheinlich gerade mal 0,01 %. Für höhere Ziele braucht es eine solide Anlage mit wenig Risiko, die aber auch Potenzial hat (Fonds, zum Beispiel ETFs – Indexfonds mit vergleichsweise geringem Risiko). Auch in meinen Mix gehört ein Anteil an spekulativen Papieren, die risikoreich sind, aber dafür reichlich Luft nach oben haben. Dies als grobe Orientierung, dem Sparthema widme ich mich hier bei SoHappySaveUp! demnächst ganz ausführlich.

 

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7. Definiere deine Ziele

Wo will ich in fünf Jahren beruflich stehen? Was bedeutet für mich Karriere – Anstellung in einem Unternehmen oder ein eigenes Unternehmen? Welchen Stellenwert soll mein Privatleben haben? Das sind wichtige Fragen, die sich jeder stellen muss. Ohne definierte Ziele kann ich nur in den Tag leben, weil nicht klar ist, was ich erreichen möchte. Ich empfehle, deine Visionen aufzuschreiben – und dann zu leben.

Ganz nach Harvey Specter in „Suits“:

„Ich habe keine Träume, sondern Ziele.“

Welches sind deine?

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