3 private Dinge, wovon du nicht wusstest, dass du sie von der Steuer absetzen kannst

Manche Dinge muss man sich einfach schön reden. Ich rede mir zum Beispiel gerne schön, dass Steuererklärung machen (selbst machen!) Spaß macht. Okay, klappt nicht, macht einfach keinen Spaß. Ordner und Kisten durchwühlen, Kopien machen, eigene Belege anfertigen, Kontobewegungen zusammenstellen … Spaß ist woanders. Andererseits: Wenn Wochen später der Bescheid kommt und das Konto ein paar tausend Euro dicker geworden ist – dann passt’s halt schon ganz gut. 😉 Ach ja, fast vergessen: Ich habe für SoHappySaveUp! drei Dinge gefunden, die doch sehr nach Privatvergnügen klingen – und dennoch von der Steuer abgesetzt werden können. Dachte, es könnte dich interessieren.

 

1. Sonnenbrille

So schick, wie deine Ray Ban im echten Leben ist, so unprätentiös wird sie beim Finanzamt behandelt. Sie läuft dort unter „außergewöhnlicher Belastung“. Heißt im Klartext, sie muss ein medizinisches Hilfsmittel sein, vom Arzt verschrieben. Wer eine Sonnenbrille mit Sehstärke benötigt, hat gute Karten. Wer eine Sonnenbrille wegen empfindlicher Augen braucht und deshalb verschrieben bekommt, ebenfalls. Übrigens können sogar die Fahrtkosten zum Augenarzt und Optiker geltend gemacht werden. Wichtig zu wissen: Es gibt eine „zumutbare Belastungsgrenze“, deren Höhe bei jedem individuell ist und von Einkommen, Familienstand und Kinderzahl abhängt. Erst über dieser Grenze wird erstattet.

 

2. Der Putzteufel/die Putzfee

Natürlich kann man selbst putzen. Aber wer beruflich und familiär sehr eingespannt ist oder gerade eine gute Feier in der eigenen Bude hatte, ist ein wenig Hilfe gegenüber vermutlich wenig abgeneigt. Diese Hilfe (offiziell „haushaltsnahe Dienstleistungen“) kannst du absetzen – sogar inklusive Anfahrt. Das einzige, was nicht abgesetzt werden kann, sind Materialkosten. Diese sollten daher auf der Rechnung getrennt ausgewiesen werden. Rechnung und keine Barzahlung, das ist die nächste Voraussetzung – Schwarzarbeit wird natürlich nicht gefördert. 20 Prozent der Kosten können berücksichtigt werden, bis zu immerhin 4.000 Euro im Jahr bekommst du zurück. Ach ja, Rasen mähen, Hecken schneiden, Unkraut jäten – das zählt auch zu den Arbeiten, die du absetzen kannst.

 

3. Der Privatgärtner

Andere die Arbeit machen lassen und das auch noch absetzen? Da geht noch mehr. Zusätzlich zu den Haushaltshilfen (Punkt 2) kannst du einen Gärtner oder Landschaftsbauer absetzen, der beispielsweise den Garten neu anlegt oder umgestaltet, die Terrasse gestaltet oder den Hof pflastert. Das läuft unter „Handwerkerleistungen“ und geht bis 1.200 Euro zusätzlich zu den 4.000 Euro oben. Wieder 20 Prozent der Kosten. Gilt nicht für Neubauten, dafür für Ferien- und Zweithäuser. Eine Rechnung muss vorliegen.

 

Dann mal ganz viel Spaß beim Sparen! 🙂 Hier noch mehr Tipps für dich:

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