10 Gründe, warum du einfach nicht reich wirst

Während meiner Banker-Ausbildung habe ich viel gelernt. Da gehörte zum Beispiel dazu, wie Deutsche Bundesbank und EZB arbeiten, wie ein Wechsel funktioniert und wie man Kunden übers Ohr hauen kann. Viel wichtiger für mich war aber zu erfahren, warum manche Kunden reich waren und es andere einfach nicht gepackt haben. Das war mein persönlicher Ansporn. Und tatsächlich, ich konnte ein Muster entdecken, was ewig klamme Menschen immer wieder falsch machen. Machst du auch einige dieser Fehler?

 

Fehler Nr. 1: Du hast keinen Überblick über deine Finanzen

Hier fängt’s an. Weißt du, wieviel am 1. des Monats bei dir abgebucht wird, wieviel am 15., wie viele Zinsen du aktuell wo bekommst und was du an vierteljährlichen und jährlichen Ausgaben hast? Mach dir unbedingt eine Liste und schau, dass dein Konto gedeckt ist. In diesen Zeiten, in denen Banken kaum noch etwas verdienen, ist es wirklich keine gute Idee, den Dispo auf dem Girokonto zu nutzen – du zahlst Horrorzinsen von bis zu 20 Prozent. Irgendwann wird deine Bank dir freundlicherweise anbieten, den Dispo- in einen Ratenkredit umzuwandeln – du wirst trotzdem wieder den Dispo nutzen – und kommst nicht mehr aus der Nummer heraus. Believe me.

 

Fehler Nr. 2: Du zahlst deine Schulden nicht zurück

Falls du schon Schulden hast – ob BAföG, Dispo- oder Ratenkredit – versuche alles zu tun, um deine Schulden abzubezahlen. Nur dann hast du den Kopf frei, um richtig durchzustarten. Einzige Ausnahme: eine Immobilienfinanzierung – die Kosten für ein Haus oder eine Eigentumswohnung zahlen die Allerwenigsten aus der Portokasse. Und auch wichtig: Auch wenn du Schulden hast, du musst trotzdem nebenbei sparen!

 

Fehler Nr. 3: Du denkst, du bist zu jung, um zu sparen

Nein, bist du nicht, egal, wie alt du bist. Je jünger du bist, desto weniger musst du jeden Monat zurücklegen, um reich zu werden. Faustregel: mindestens 10 Prozent, und zwar gleich, nachdem du Geld bekommen hast – nicht das sparen, was übrigbleibt, denn in aller Regel bleibt nichts übrig.

 

Fehler Nr. 4: Du denkst, dass du zu wenig Geld hast, um sparen zu können

Nein, hast du nicht. Ich lese immer wieder von Menschen, die einen fetten Betrag im Lotto gewonnen haben, und nach kürzester Zeit war alles weg. Für viele Promis gilt dasselbe – aktuell Boris Becker.

Wer nicht mit wenig Geld umgehen kann und etwas spart, kann das auch nicht mit einer Million.

Spare 10 Prozent von deinem Einkommen, mindestens. Wenn es nur 50 Euro im Monat sind, dann sind das immerhin 600 Euro im Jahr (ohne Zins) – 600 sind besser als 0.

 

Fehler Nr. 5: Du vergleichst dich mit anderen – und willst mithalten können

Verständlich, vor allem, wenn der oder die Andere jünger ist als du, vielleicht einen schlechter bezahlten Job hat oder ganz einfach nicht unbedingt der/die Hellste ist. Du denkst dir: wenn er/sie das Auto, die Mega-Hochzeit, den Malediven-Trip bezahlen kann, dann ich erst recht.

Aber kennst du die Hintergründe? Hat er/sie geerbt, das Geld gewonnen oder hat einfach einen Kredit aufgenommen, den er/sie die kommenden Jahre zurückzahlen muss?

Mach DEIN Ding und schau nicht, was andere machen. Man sieht immer nur das grüne Gras beim Nachbarn.

 

Fehler Nr. 6: Du musst alles haben, kannst dir aber nicht alles leisten

Das ist schlecht und da bleibt nicht viel: Verzichte auf das ein oder andere. Muss es jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit der Latte Macchiato vom Bäcker oder vom viel zu teuren Starbucks sein? Wenn du ab und zu darauf verzichtest und dir beispielsweise zu Hause schon einen Kaffee für unterwegs zubereitest, kannst du locker 50 Euro im Monat sparen! Oder noch viel mehr, schau mal:

10 Tipps, wie du ohne großen Aufwand jeden Monat 400 Euro sparst

 

Fehler Nr. 7: Du denkst, du verdienst zu wenig

Das dürfte den meisten so gehen. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Du hast Energie, bist fit und kannst dir selber helfen – und einfach etwas dazuverdienen:

5 Möglichkeiten, ganz einfach nebenbei Geld zu verdienen (und dir damit deine Ziele zu erfüllen)

 

Fehler Nr. 8: Du verwendest eine Kreditkarte

Eine Kreditkarte ist superpraktisch – ob beim Tanken, beim Online-Bezahlen und auf Reisen. Wenn die monatliche Abbuchung jedoch immer wieder dein Konto sprengt, solltest du eine Weile auf die Kreditkarte verzichten und bar zahlen. Klingt nicht sexy, aber du hast einfach ein anderes Gefühl für deine Ausgaben, wenn du richtiges Geld auf den Tresen legst – und nicht nur eine Karte durchziehst.

 

Fehler Nr. 9: Du kaufst auf Raten

Ähnliches Problem wie bei der Kreditkarte – hier der Laptop mit 120 Euro im Monat, da das Handy mit 60 Euro – ach ja, und die Rate fürs Auto: sind ja nur 150 Euro. Wenn du alles zusammenzählst, bist du bei mehreren hundert Euro im Monat, die einfach mal so weg sind. Versuche, deine Sachen in einem Betrag zu bezahlen – dann stehen die Chancen gut, einen Rabatt herauszuhandeln und du hast den Kopf frei für schönere Dinge.

 

Fehler Nr. 10: Du hast keine finanziellen Ziele und weißt deshalb nicht, wofür du sparen sollst

Was darf’s denn sein – eine Weltreise, der Porsche, das Haus am See – oder einfach alles zusammen? Top, dann weißt du ja, wofür du Geld zurücklegen musst. Denk dran: Wirklich reiche Menschen machen keine Schulden. Sie sparen und überlegen genau, wie sie investieren. Hau rein!

 

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