3,5 Prozent Rendite, ohne Risiko – und das im Jahr 2018

Ob Sparkonto, Tages- oder Festgeld – die Zinsen sind seit Jahren ganz unten. Bei manchen Banken kann man gar froh sein, keine Strafzinsen auf Guthaben zu zahlen. Einzige Alternative scheinen Fonds und ETFs zu sein – klar: mal mit mehr, mal mit weniger Risiko. Aber ganz ohne Risiko geht’s auch noch – so bekommst du ordentliche Prozente für dein Geld: 

 

Das Zauberwort heißt: Genossenschaftsbanken. Meint: die Volks- und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD-Bank, Apotheker- und Ärztebank („Apobank“), die Pax-Bank – also alle Banken, die die Rechtsform „eG“ für „eingetragene Genossenschaft“ führen. Genossenschaften gibt’s schon seit über 150 Jahren, nicht nur im Bankenbereich. Wer dabei sein will, muss Mitglied werden. Mitglied bedeutet nicht Kunde. Du kannst beispielsweise Mitglied bei einer Volksbank sein und bist damit automatisch auch Kunde. Wenn du „nur“ Kunde bist, bist du nicht unbedingt auch Mitglied. Kunde ist beispielsweise, wer dort ein Konto unterhält. Als Mitglied aber bist du auf der Mitgliederversammlung stimmberechtigt und kannst damit in gewissem Umfang mitentscheiden. Und: du bekommst eine fette Dividende. Einige Banken zahlen mehr als 2 oder 3 Prozent, andere 4,5 – wieder andere noch etwas mehr. Die Dividende wird jedes Jahr in der Hauptversammlung beschlossen – sie könnte daher auch einmal bei 0 liegen.

 

Wie werde ich Mitglied einer Genossenschaftsbank?

Du gehst einfach dort hin (oder stellst deinen Antrag online), unterschreibst ein Formular und erwirbst damit Genossenschaftsanteile. Wie viele du davon bekommst und wie hoch ein Anteil ist, ist sehr unterschiedlich. Du solltest immer versuchen, die Höchstanzahl der Anteile zu zeichnen. Diese Einlage wird auf einem Extrakonto geparkt und du erhälst einmal im Jahr deine in aller Regel fürstliche Dividende ausgezahlt. Theoretisch haftest du mit deiner Einlage, wenn die Bank pleitegeht, doch das ist ein wirklich sehr theoretischer Fall.

 

Wo ist der Haken?

In Zeiten, in denen Banken freiwillig 0,01 Prozent Zinsen zahlen (wenn überhaupt) und selbst hier noch drauflegen, weil sie selbst Negativzinsen abdrücken müssen, hat niemand etwas zu verschenken. Das heißt, einige Banken knüpfen an die Mitgliedschaft, dass du dein Girokonto auch dort führst oder ein anderes Produkt der Bank nutzt. Solltest du also sowieso wechseln wollen und sagen dir die Konditionen zu (bei der PSD-Bank und bei den Sparda-Banken ist das Girokonto entweder ganz kostenlos oder sehr günstig), kannst du dich vielleicht auch damit anfreunden. Doch andere Banken haben keine weiteren Bedingungen – du kannst einfach so Mitglied werden, Geschäftsanteile zeichnen und die Dividende einstreichen. Solltest du sowieso Kunde einer Genossenschaftsbank sein, aber noch kein Mitglied, weißt du ebenfalls, was du zu tun hast!

Die Anteile sind in aller Regel als Dauerinvest zu sehen. Du kommst zwar jährlich raus, aber warum solltest du hier aussteigen?

 

Mein Tipp: PSD und Sparda

Bei vielen PSD-Banken gibt es keine Voraussetzungen für die Mitgliedschaft. Und bei vielen Sparda-Banken kannst du sehr viele Anteile erwerben, was sich in der Dividendenausschüttung dann ordentlich bemerkbar macht!

 

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